Helmut Oehring

Musiktheater / Stimme / Bühne

Musiktheater, Stimme, Kontrabass und künstlerisches Vertrauen seit 2008.

  • Kontrabassist
  • Vokalist
  • Sprecher
  • Bühnenfigur
Aleksander Gabryś im Zusammenhang mit David Moss, Helmut Oehring und FinsterHERZ oder Orfeo17.
FinsterHERZ oder Orfeo17, im Umfeld des Potsdamer Produktionskontexts, 2017.

Eine der grossen künstlerischen Konstellationen in Aleksander Gabryśs Archiv: Musiktheater, sprechender Körper, Kontrabass, Erinnerung und Vertrauen.

Musiktheater, szenisches Konzert, Solo-Kontrabass, Stimme, Sprache, Schauspiel, Ensemble, Orchester, Elektronik und Playback.

Archivische Konstellation aus Werken, Rollen, szenischen Aufführungen, Aufnahmen und Arbeiten in Vorbereitung.

Dokumentation, Aufführung und archivische Rekonstruktion

Der Turm ist vorbereitet für künftige Videos, Audioaufnahmen, Fotografien, Partiturverweise und Aufführungsmaterialien aus der Zusammenarbeit mit Oehring.

Musiktheater / Bild / Archiv in Vorbereitung

Bild und Materialien in Vorbereitung

FinsterHERZ oder Orfeo17

FinsterHERZ oder Orfeo17

Helmut Oehring / David Moss, Potsdamer Produktionskontext

Erstes verfügbares Bild für den Helmut-Oehring-Turm, verbunden mit FinsterHERZ oder Orfeo17 und dem Potsdamer Produktionskontext.

  • Interpret
Verfügbarkeit
Zum Wiederbesuchen
Jahr
2017

Aleksander Gabryś: Kurtz - Kontrabass + Stimme. Weitere Foto-, Audio- und Videodokumentation ist noch ausstehend.

Kontext

Zusammenarbeit, Rollen und Spuren seit 2008

Verbindungen

Seit 2008 arbeitet Aleksander Gabryś eng mit Helmut Oehring in Musiktheater, szenischen Konzertformen und solistischen Werken zusammen, die den Kontrabass in Stimme, Schauspiel, Erinnerung und körperliche Präsenz erweitern. Die Zusammenarbeit begann mit Gunten für Ensemble Phoenix Basel, wo Gabryś Kraus, nach Robert Walsers Jakob von Gunten, verkörperte: nicht nur als Kontrabassist, sondern als sprechende und spielende Bühnenfigur im Kostüm.

In den folgenden Jahren stellte Oehring Gabryś in immer komplexere szenische und musikalische Situationen: als Solo-Kontrabassist, Vokalist, Sprecher, dramatische Figur und Träger autobiographischer Erinnerung. Von Angelus Novus III über AscheMOND und FinsterHERZ oder Orfeo17 bis zu den späteren Solowerken UmBruch und Inferno MAPPA version wurde diese Beziehung zu einem der klarsten Beispiele künstlerischen Vertrauens in Gabryśs Archiv.

Oehring bezeichnete Gabryś später liebevoll als seinen "beliebtesten Pole". Der Ausdruck steht hier nicht als Schlagwort, sondern als Zeichen unmittelbaren künstlerischen Verständnisses: eines Vertrauens, in dem ein Interpret im Werk zu Stimme, Körper, Erinnerung und dramatischer Identität werden kann.

Ausgewählte Werke / Projekte

Gunten, 2008. Musiktheater von Helmut Oehring für Ensemble Phoenix Basel, nach Robert Walsers Jakob von Gunten. Aleksander Gabryś: Kraus / Kontrabass / gesprochene und gespielte Rolle. Das aus der Konzertliste bekannte Aufführungsdatum ist der 16. Oktober 2008; die Rolle stellte ihn im Kostüm unter Schauspieler, mit physischer und dramatischer Interaktion auf der Bühne.

Foxfire 2, aufgenommen 2009 / veröffentlicht auf Bassolo. Oehrings Solowerk wurde von Aleksander Gabryś für das Album Bassolo aufgenommen und steht dort als Teil der aufgenommenen Grundlage des Solo-Kontrabassrepertoires.

Angelus Novus III (déjà-vu/entendu), 2016. Für Solo-Kontrabass/Vokalist, Septett und Orchester. Uraufführung: 14. Juni 2016, Konzerthaus Freiburg. Aleksander Gabryś: Solo-Kontrabass + Vokal / Sprecher / Sänger / sign soloist. Das Werk enthält autobiographisches und erinnerungsbezogenes Material, das mit Gabryś verbunden ist.

AscheMOND oder The Fairy Queen, 2017. Grossformatiges Werk für Solisten, Chor, Barockensemble, Orchester und Live-Elektronik. Aleksander Gabryś: Solo-Kontrabass, aufgeführt in der Wuppertaler Produktion.

FinsterHERZ oder Orfeo17, 2017. Szenisches Konzert nach Claudio Monteverdis L'Orfeo und Joseph Conrads Heart of Darkness. Uraufführung: 30. September 2017, ARENA Potsdam. Aleksander Gabryś: Kurtz - Kontrabass + Stimme, im Kontext der Kammerakademie Potsdam mit Antonello Manacorda.

UmBruch, 2024. Für Solo-Kontrabass und Playback/Tape. Einmal von Aleksander Gabryś in einem Solo-Recital 2024 aufgeführt; Dokumentation, Audio und Video sind noch ausstehend.

Inferno MAPPA version, 2022/2024. Für Kontrabass/Vokal. Geplant und von Aleksander Gabryś noch nicht uraufgeführt; der Eintrag bleibt in Vorbereitung.